Demokratie braucht
einen Kompass.
Für eine freie und selbstbestimmte Meinungsbildung.
Wir alle bilden uns politische Meinungen auf Grundlage dessen, was wir sehen, hören und lesen. Doch die öffentliche Kommunikation, in der das geschieht, ist zunehmend gestört.
Künstliche Intelligenz verändert, wie politische Inhalte entstehen und verbreitet werden. Digitale Plattformen verändern, welche Themen und Stimmen sichtbar werden und welche Aufmerksamkeit sie erhalten. Politische Akteure kommunizieren unter diesen Bedingungen und kommunizieren zugleich mit ganz eigenen Strategien, Interessen und rhetorischen Mitteln – von sachlicher Argumentation über populistische, polarisierende Kommunikation bis hin zu manipulativer Verzerrung und Desinformation.
Es wird immer schwieriger, den Überblick zu behalten und einzuordnen, was in unserer öffentlichen Kommunikation eigentlich passiert.
Democracy Intelligence entwickelt deshalb einen Kompass für freie und selbstbestimmte Meinungsbildung.
Was bedeutet das?
Demokratie lebt davon, dass Menschen unterschiedliche Erfahrungen, Interessen und Überzeugungen haben und darüber streiten. Damit dieser Streit demokratisch bearbeitbar bleibt, kommt es aber auch darauf an, wie politische Kommunikation stattfindet.
Genau hier setzt Democracy Intelligence an: Wir machen die demokratische Qualität politischer Kommunikation sichtbar, messbar und verständlich.
Dafür betrachten wir drei grundlegende Bezüge:
Faktentreue
der Bezug zur Wirklichkeit
Wie geht politische Kommunikation mit Fakten, Belegen, Unsicherheit und unterschiedlichen Interpretationen um?
Fairness
der Umgang mit dem Gegenüber
Wie werden politische Gegner:innen und andere Perspektiven dargestellt? Bleiben sie als legitime Gegenüber erkennbar?
Gemeinsinn
der Bezug zum Gemeinwesen
Verbindet politische Kommunikation unterschiedliche Menschen und Interessen – oder setzt sie vor allem auf Abgrenzung und Polarisierung?
Wichtig
Wir bewerten dabei nicht, welche politische Position richtig ist oder wer recht hat. Wir untersuchen, wie argumentiert und kommuniziert wird. Und wir machen Desinformation, Verzerrungen, Polarisierung und manipulative Kommunikationsmuster sichtbar.
Dafür verbinden wir politische und kommunikationswissenschaftliche Methoden mit Datenanalyse, Künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung.
Wer wir sind
Democracy Intelligence ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige und überparteiliche Organisation an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Zivilgesellschaft.
Wir sind keiner Partei, keinem politischen Lager und keiner weltanschaulichen Richtung verpflichtet. Unsere Arbeit richtet sich nicht danach, welche politische Position vertreten wird, sondern danach, wie politische Kommunikation funktioniert und welche Bedingungen sie für demokratische Meinungs- und Willensbildung schafft.
Wir entwickeln unsere Methoden iterativ, erproben sie in der Praxis und stellen sie wissenschaftlicher und öffentlicher Prüfung.
Wir haben angefangen und aus einer Idee funktionierende Prototypen gemacht.
Im ersten Jahr haben wir erste Methoden, Datenbestände und digitale Anwendungen entwickelt und öffentlich erprobt. Dazu gehören unter anderem:
Democracy Score
Ein Verfahren, mit dem wir politische Kommunikation anhand transparenter Kriterien analysieren.
TRUST-Modell
Unser Bezugsrahmen, um politische Kommunikation mit Blick auf Wirklichkeit, Gegenüber und Gemeinwesen zu untersuchen.
Daten und Analysen
Wir bauen eine Datenbasis auf, mit der politische Kommunikation systematisch beobachtet und Entwicklungen sichtbar gemacht werden können.
Digitale Werkzeuge
Wir entwickeln interaktive Anwendungen, mit denen solche Analysen praktisch nutzbar werden.
Unsere Arbeit ist noch in Entwicklung. Wir prüfen und verbessern unsere Verfahren kontinuierlich und machen Annahmen, Grenzen und Weiterentwicklungen transparent.
Jetzt geht es um den nächsten Schritt.
Die ersten Anwendungen zeigen, was möglich ist. Jetzt wollen wir daraus etwas Dauerhaftes entwickeln: Wir wollen unsere Datenbasis weiter ausbauen, neue Anwendungen schaffen und unsere Ergebnisse noch mehr Menschen zugänglich machen.
Dafür braucht es Menschen, die diesen Aufbau mittragen.
Demokratie entsteht nicht von selbst.
Sie wird von Vielen getragen.
Democracy Intelligence soll unabhängig, gemeinnützig und öffentlich zugänglich arbeiten. Dafür brauchen wir Menschen, die unsere Arbeit auf unterschiedliche Weise unterstützen.
Welcher Weg zu Ihnen passt, entscheiden Sie.
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